Maßnahmen zur Patientensicherheit

Schon lange sind Sicherheitschecks in Risikobereichen von Industrie und Verkehrswesen üblich. Man denkt zugleich an die Checks im Flugverkehr, aber auch auf Ölplattformen sind solche Checks an der Tagesordnung.

Mit der Initiative für Patientensicherheit haben medizinische Verantwortungsträger und die Bundesregierung nun auch ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Risiken bei der Behandlung sollen auf ein Minimum reduziert werden.

Was bedeutet das konkret für unsere Arbeit?

1. Kontinuierliche Weiterbildung der Ärzte und Schwestern, Teamtraining von Schlüsselsituationen
2. Mehrfache Patientenidentifikation mit Markierung des Eingriffsortes
3. Anwendung sogenannter Team-Time-Out-Bögen
4. Arbeit mit Behandlungsstandards sowohl in der Praxis als auch auf der Belegabteilung der Chirurgie
5. Zählkontrolle im OP-Saal
6. Standardisierte und individuelle Sturzprophylaxe
7. Teilnahme des Krankenhauses am CIRS System
8. Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“
9. Führen einer internen Komplikationsstatistik seit 2004 mit monatlicher Morbiditätskonferenz
10. Zertifizierung von Station und Praxis nach DIN ISO 9001:2015