Aktuelles & Presse

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Alles was sie jetzt wissen müssen


Allgemeine Verhaltensregeln

Liebe Patienten und Patientinnen,
wir möchten Sie bitten bei Verdacht auf Erkrankung mit dem Coronavirus sich telefonisch bei uns zu melden und NICHT unsere Krankenhäuser zu betreten! Wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten oder sich innerhalb der letzten 14 Tage innerhalb eines Risikogebiets aufgehalten haben melden Sie sich bitte auch bei Beschwerdefreiheit umgehend beim Gesundheitsamt Chemnitz unter der Telefonnummer 0371 488-5302.

 

Vorgehen bei Verdacht

Leiden sie unter Husten, Fieber und/oder Halsschmerzen bleiben Sie bitte zum Schutz ihrer Mitmenschen zuhause und kurieren sich aus. Verschlimmern sich ihre Symptome zuhause stark, bitten wir Sie, sich telefonisch an das Gesundheitsamt Chemnitz zu wenden (Tel.  0371 488-5302). Falls sie neben genannten Symptomen unter Atemnot und/oder den Symptomen einer Lungenentzündung leiden wenden sie sich bitte ebenfalls telefonisch an das Gesundheitsamt Chemnitz (Tel.  0371 488-5302).


Schwangerschaft und Corona

Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Häufigste Fragen

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zuhause bleiben.

Welche Symptome haben Erkrankte?
Die Symptome ähneln denen der gewöhnlichen Grippe, beginnen aber nicht schlagartig, sondern eher schleichend: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Im weiteren Verlauf kann es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit, Luftnot sowie einer Lungenentzündung kommen. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

Wie sollte man reagieren, wenn man Symptome bei sich oder seinen Mitmenschen feststellt?
Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immungeschwächte Menschen. Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, können Sie sich über das Infotelefon beim Gesundheitsamt Chemnitz informieren (0371 488-5321). Die Mitarbeiter dort werden Ihnen sagen, was zu tun ist. Wenn die Symptome im Verlauf immer stärker auftreten, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notarzt.

Wie wird das Coronavirus übertragen?
Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Theoretisch möglich sind auch Schmierinfektion und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen.
Wer ist besonders gefährdet?
Immunschwache Personen, Personen mit Vorerkrankungen des Herzens oder der Lunge, Personen mit chronischen Leberkrankungen, Personen mit Zuckerkrankheiten, Personen mit Krebserkrankungen und ältere Menschen.
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Gibt es einen Impfstoff?
Bislang gibt es keinen Impfstoff.
Warum müssen Personen mit Verdacht auf Coronavirus 14 Tage in Quarantäne?
Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt bis zu 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss.

Soll ich einen Mundschutz tragen?
Nein. Ein Mundschutz schützt den Ungeübten nicht vor Infektionen. Am besten schützt eine gute Händehygiene. Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände. Wenn Sie bereits unter einer Infektion leiden, dann kann ein fachgerecht angelegter Mund-Nasen-Schutz dazu dienen, Ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Weitere aktuelle und verlässliche Informationen zum Thema Corona-Virus finden Sie auf der Sonderseite des DRK Sachsen: https://drksachsen.de/aktuelle-lage/